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Ayurveda Ernährungs- Koch- und Gesundheitsberatung

 

Ayurveda, die 5.000 Jahre alte Medizin Indiens, beinhaltet ein komplettes System für die Ernährung.

 

Ayurvedische Ernährung basiert auf dem Konzept, dass die Gesundheit von der Ausgewogenheit der drei Doshas (Vata, Pitta, Kapha) abhängt. Die Ernährung wird individuell auf den jeweiligen Konstitutionstyp (Prakriti) abgestimmt, wobei warme, leicht verdauliche Speisen und die Berücksichtigung aller sechs Geschmacksrichtungen (süß, sauer, salzig, scharf, bitter, herb) im Vordergrund stehen. 

Grundlagen der ayurvedischen Ernährung:

  • Individuelle Konstitution:

    Jeder Mensch hat eine einzigartige Konstitution (Prakriti), die durch die drei Doshas (Vata, Pitta, Kapha) bestimmt wird. Die Ernährung sollte auf die jeweiligen Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sein. 

  • Sechs Geschmacksrichtungen:

    Eine ausgewogene Mahlzeit sollte alle sechs Geschmacksrichtungen enthalten, da jede eine spezifische Wirkung auf den Körper hat. 

  • Warme Mahlzeiten:

    Bevorzugt werden warme, gekochte Speisen, da diese leichter verdaulich sind als kalte oder rohe Speisen. 

  • Verdauungsfeuer (Agni):

    Ein starkes Agni (Verdauungsfeuer) ist wichtig für eine gute Verdauung. Gewürze wie Ingwer, Kurkuma und Pfeffer können das Agni anregen. 

  • Saisonale und regionale Lebensmittel:

    Ayurveda empfiehlt, saisonale und regional angebaute Lebensmittel zu bevorzugen, da diese die höchste Lebensenergie (Prana) enthalten. 

  • Regelmäßige Mahlzeiten:

    Vermeidung von Zwischenmahlzeiten und Snacks, um dem Verdauungssystem ausreichend Zeit zur Ruhe zu geben. 

  • Achtsames Essen:

    Essen sollte mit Achtsamkeit und ohne Ablenkung (z.B. durch Medien) genossen werden, um eine bessere Verdauung zu ermöglichen. 

  • Gewürze als Medizin:

    Gewürze werden im Ayurveda als Heilmittel betrachtet und können zur Unterstützung der Verdauung und des Wohlbefindens eingesetzt werden. 

Lebensmittelgruppen und ihre Wirkung:

  • Getreide: Reis, Weizen, Dinkel, Hafer, Quinoa, Gerste und Hirse sind gute Energielieferanten. 

  • Gemüse: Bevorzugt werden gekochte, leicht verdauliche Gemüsesorten. Blattgemüse, Spargel, Brokkoli und Kohlsorten sind gut geeignet. 

  • Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen und Mungbohnen sind eine gute Proteinquelle. 

  • Milchprodukte: Ghee (geklärte Butter) ist besonders wertvoll. Kuhmilch sollte in Maßen konsumiert werden, idealerweise warm und nicht mit sauren Früchten kombiniert. 

  • Fette und Öle: Ghee, Sesamöl und Olivenöl sind empfehlenswert. 

  • Nüsse und Samen: Sie liefern gesunde Fette und Proteine. 

Typgerechte Ernährung:

  • Vata-Typen:

    Bevorzugen warme, ölige, süße, saure und salzige Speisen. Vermeiden sollten sie kalte, trockene und scharfe Speisen. 

  • Pitta-Typen:

    Bevorzugen süße, bittere und herbe Speisen. Vermeiden sollten sie scharfe, salzige und saure Speisen. 

  • Kapha-Typen:

    Bevorzugen scharfe, bittere und herbe Speisen. Vermeiden sollten sie fettige, süße und schwere Speisen.

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